Kleine Geschichtskunde des Fastens

Das Fasten hat eine lange Geschichte. Schon 2800 bis 2600 vor Christus kann man im Kräuterbuch des altchinesischen Kaisers Shen Nung über Fasten als Gesundheitsvorsorge lesen. Im alten Ägypten wusste man, dass “der Tod im Darm liegt” und empfahl, “innere Fäulnis” durch Fasten zu vermeiden. Hippokrates meinte 460 bis 370 vor Christus: “Heile ein kleines Weh eher mit Fasten als durch Arznei”. In verschiedenen Religionen stand und steht die spirituelle Komponente im Vordergrund. Hildegard von Bingen hielt von maßloser Askese nichts, aber viel vom Fasten als Heilungsmaßnahme.

Fasten mit Knochenbrühe:

“Eine gute Brühe kann Tote wecken”

Das Heilfasten wie wir es heute kennen entstand Ende des 19. / Anfang des 20. Jahrhunderts durch die persönlichen Erfahrungen von Otto Buchinger (1878-1966). Buchinger widmete sich der Forschung und Entwicklung des Heilfastens als er nach einer dreiwöchigen Fastenkur nicht mehr unter seiner rheumatischen Arthritis litt. Den zahlreichen Formen des Heilfastens, die heute praktiziert werden ist gemeinsam, dass es um Entschlackung und Regeneration (von Körper und Seele) geht.

 

 

❓ Warum ist eine Fastenkur so gut für uns ❓

Es ist die magische Kraft der Erneuerung, die eine Fastenkur auf allen Ebenen so wertvoll für uns macht. Zum Beispiel erneuert sich die Darmschleimhaut etwa alle drei Tage, die Haut alle 28 Tage, die roten Blutkörperchen alle drei Monate und die Lunge alle acht Tage. Die Leber besitzt die einzigartige Fähigkeit, sich wieder vollständig zu regenerieren. Forschungen belegen, dass die Leber nach einer Teilspende innerhalb von nur sechs Monaten komplett auf ihre ursprüngliche Größe nachwächst. Auch Gehirnzellen regenerieren sich, es gibt Gehirnregionen in denen ständig neue Nervenzellen gebildet werden. Für die Verdauung benötigen wir rund 40 Prozent der Energie die uns täglich zur Verfügung steht. Wenn wir fasten, können wir diese Energie in die REGENERATIONSPROZESSE lenken, die ständig in unserem Körper vonstattengehen. Fasten ist für den Körper ein natürlicher Zustand, an den er sehr gut angepasst ist. Eine Fastenkur kann helfen, sehr viele Prozesse im Körper zu regulieren.

 

 

❓ Warum empfehlen wir mit KNOCHENBRÜHE zu fasten ❓

Das Fasten mit KNOCHENBRÜHE ist eine sehr gute Alternative zu reinem Fasten, da KNOCHENBRÜHE hauptsächlich Proteine wie Kollagen enthält. In unserem Körper sind ca 30% ALLER PROTEINE KOLLAGENE. Daran kann man die Bedeutung der Kollagene für unsere Körperstruktur sehen. Das Wort Kollagen  leitet sich ab von griech. “kolla” = Leim und “gennan” = erzeugen und bedeutet Leimbildner. Der Leim, der den Körper zusammenhält.

Knochenbrühe ist außerdem ketogen, das heißt, dass kaum Insulin ausgeschüttet wird. Ketone werden aus Fett hergestellt und sind das bessere “Futter” für das Nervensystem. Das macht sich später am sogenannten “Fastenhigh” bemerkbar. Die Enzyme für die Ketonverwertung werden im Körper und im Nervensystem beim Fasten hochreguliert, so dass der Körper die eigenen Fettreserven angeht. Eine hochwertige KNOCHENBRÜHE, wie unsere AGADORO Bio-Knochenbrühe, liefert dem Körper konzentrierte Nährstoffe in leicht verdaulicher und leicht verfügbarer Form. Mit KNOCHENBRÜHE Fasten hungert man den Körper nicht aus und stürzt ihn damit in eine Krise, sondern man unterstützt vielmehr seine natürlichen, regenerativen Prozesse.

 

 

❓ Über welchen Zeitraum sollte man fasten ❓

Anfänger versuchen sich vielleicht mal an DREI BIS VIER FASTENTAGEN. In diesem Zeitraum gibt man seinem Verdauungssystem einen gesunden Reset, die Darmflora kommt ins Gleichgewicht, der ganze Verdauungsapparat profitiert merklich, und die Schlafqualität verbessert sich. Die Entgiftung der Leber wird durch das in KNOCHENBRÜHE enthaltene Glycin ebenfalls gefördert. Glycin ist ein Vorläufer für die Produktion von Glutathion, das der Leber hilft, überschüssige Chemikalien, gespeicherte Hormone und andere Abfälle auszuspülen. Nach drei bis vier Tagen sind auch schon ein paar Kilos verschwunden. Wer sich gut fühlt mit dem Fasten, kann jetzt gleich auf die vollen sieben Tage gehen oder nach einiger Zeit noch eine Runde mit drei bis vier Tagen fasten oder auch erst beim nächsten Anlauf die sieben Tage ins Auge fassen. Viele machen auch einen EINZELNEN FASTENTAG pro Woche. Wichtig ist, das Fasten so anzugehen, dass es sich gut anfühlt und zum eigenen Lebensrhythmus passt.

 

 

❓ Wie viel KNOCHENBRÜHE sollte man beim Fasten trinken ❓

Beim KNOCHENBRÜHE Fasten werden die festen Mahlzeiten durch eine Tasse hochwertige KNOCHENBRÜHE ersetzt und man nimmt auch ein bis zwei Zwischenmahlzeiten in dieser Form ein. Der Bedarf ist sehr individuell und kann bis zu zwei Liter oder mehr pro Tag betragen. Da KNOCHENBRÜHE ein Lebensmittel ist, kann sie nicht überdosiert werden und man kann so viel zu sich nehmen wie man möchte. Es ist normal, sich beim Fasten etwas hungrig zu fühlen, wenn man sich jedoch unwohl fühlt, kann man gerne etwas Kokosöl oder Weidebutter hinzufügen.

Wir bieten die AGADORO Bio-Knochenbrühe im praktischen 6er und 12er Pack an. Für Allergiker und Menschen mit Autoimmunerkrankungen eignet sich unsere PUR Variante ohne Gemüse, Kräuter und Gewürze. AGADORO PUR ist reine KNOCHENBRÜHE ohne allergene Stoffe. Sie ist eines der am wenigsten allergenen Lebensmittel überhaupt und sie ist leicht verdaulich. Deshalb wird sie gerade bei angegriffenem Darm (leaky gut) sowie bei Verdauungsschwäche und allgemeiner Schwäche als STÄRKUNGSMITTEL in vielen Heiltraditionen eingesetzt. In der heutigen Zeit ist sie Bestandteil vieler Darmaufbauprotokolle wie AIP (Autoimmunprotokol), GAPS (gut and psychology syndrome), Wahls Diät (von Dr. Terry Wahls entwickelt für Autoimmunerkrankungen wie Multiple Sklerose). Auch PALEO, KETO  oder KARNIVOR sind Ernährungsformen, die speziell bei chronischen Erkrankungen und für ein gesundes Körperbewusstsein entwickelt wurden und KNOCHENBRÜHE als festen Bestandteil empfehlen.

 

 

❓ Was sind die häufigsten Schwierigkeiten beim Fasten und wie kann ich ihnen begegnen❓

Gleich am Anfang, am ZWEITEN FASTENTAG, kann es für viele etwas schwierig werden, weil nun der Stoffwechsel der größten Umstellung unterworfen ist. Wenn man zum Beispiel SIBO (small intestine bacterial overgrowth, bedeutet bakterielles Ungleichgewicht im Dünndarm ), SIFO (small intestine fungal overgrowth, bedeutet Candida im Dünndarm) oder Parasiten hat, kann sich das durch Lust auf Süßes oder Kohlenhydrate bemerkbar machen.

Unser Tipp: Wenn es irgendwie gar nicht geht kann man, statt alles hinzuschmeißen und Schokokuchen zu essen, lieber ein hartgekochtes Ei zu sich nehmen. Eier sind, wie KNOCHENBRÜHE, ketogen. Viel Wasser, auch warmes Wasser, zu trinken tut gut. Auch das hilft dem Körper bei der Umstellung. Warmes Wasser trinken hilft das Lymphsystem zu reinigen und ist z.B. aus Ayurveda bekannt.

Probleme mit Verstopfung können auftreten, da die gewohnte Zufuhr von Ballaststoffen fehlt und die Verdauung sich noch nicht vollständig umgestellt hat.

Unser Tipp: Hier kann man Senna Tee, Rizinus Öl oder Einläufe probieren, dies sind gute, traditionelle und verträgliche Entleerungsmethoden. Wenn der Darm leer ist, verschwindet auch der Hunger.

Die Übergangszeit kann schwierig sein, wenn man sehr kohlenhydratreich gegessen hat und damit praktisch auf Zucker „gefahren“ ist und eine regelrechte Zuckersucht erzeugt hat. Wenn Zucker da ist, wird die Ketonverwertung (Fettstoffwechsel) nach unten reguliert. Das ist auf Dauer nicht sinnvoll für unseren Stoffwechsel, der nicht an hoch zuckerreiche Lebensmittel angepasst ist, dafür aber an Fasten. Fasten ist ein probates Mittel um zum Beispiel Zuckersucht in den Griff zu bekommen.

Unser Tipp: Spazierengehen und leichte Sportarten haben sich als sehr hilfreich in der Umstellungsphase erwiesen.

 

 

❓ Hat eine Fastenkur auch mentale Auswirkungen ❓

Ja, denn etwa ab dem DRITTEN FASTENTAG hat sich der Stoffwechsel meist eingependelt und man beginnt seinen Körper und dessen Energien stärker zu spüren. Fasten ist eine Zeit des Loslassens, ein innerliches und äußerliches Reinemachen. Auf körperlicher Ebene kann man zum Beispiel seinen Energien nachspüren. Wie fließen sie? Wo benötigt der Körper Regeneration? Welche Stellen fühlen sich gut an und welche nicht? Mental können Verhaltensweisen oder Gedanken auftauchen, die uns nicht mehr dienlich sind und losgelassen werden können. Wir können uns fragen, was wir nicht mehr wollen in unserem Leben, und WAS WIR STATTDESSEN HABEN MÖCHTEN.
Es kann hilfreich sein, während des Fastens ein Tagebuch zu schreiben. Am besten per Hand, denn mit der Hand zu schreiben, statt in eine Tastatur zu tippen, entschleunigt uns und fokussiert uns im Hier und Jetzt.